Es ist inzwischen wissenschaftlich festgestellt, das diese Menschen nicht therapierbar sind, da ihnen der rechte Gehirnlappen fehlt, was immer das sein mag.
Durch unser Rechtssystem haben sie einen "Freibrief" für ihr Tun.
Es kann ihnen nichts geschehen, sie gehen als "Sieger" herrvor.
Zurück bleiben die kleinen verletzten Seelen, die lernen müssen, mit den Schmerzen und Ängsten zu leben, und dass das Geschehene sie ein Lebenlang begleiten wird.
Ein Vergessen , gibt es nicht.!!!
Die Lehrer auf der Schule meiner Tocher... und auch ich selbst habe mich dabei erwischt, wie ich zu meiner Tochter sagte, wenn ich sie dass x-te mal von der Schule nach Hause holen musste, weil sie wieder Bauchschmerzen hat, oder sonst irgendwie übel ist, dass ich zu ihr sagte, sie solle dass nun nicht immer wieder hoch spielen.... sie muss vergessen können. Denn im Vergleich zu anderen hatte sie noch solches Glück gehabt.
Doch wie soll sie es vergessen...wie soll es meine Tochter nach so kurzer Zeit können? Oder all die anderen Mädchen und auch Jungen die nicht so "glimpflich " davon gekommen sind?
Es ist so leicht zu sagen " stell dich nicht so an... dass Leben geht weiter". Das kann nur sagen, wer nicht selber in dieser Lage gewesen ist.
Ein Mädchen , das sexuelle Übergriffe ertragen muss von ihrem eigenen Vater oder von einem anderen nahestehenden Mann, weiss genau, welche ungeheuere Beschuldigung sie ausspricht, wenn sie das "laut" sagt. Sie muss sich fragen, wer ihr diese Geschichte überhaupt glauben wird... wer Verständnis aufbringen wird dafür, dass sie solange geschwiegen hat... wer verstehen wird, wie sehr sie sich geängstigt hat.. wie furchtbar dass alles für sie ist und wie schwer es ist das in Worte zu fassen.
Da ist ein kleines Mädchen dass von seinem Vater oder Stiefvater geliebt wird und verwöhnt, dass ihn auch sehr lieb hat und stolz ist " dass es für Ihn etwas ganz besonderes" ist. Sicher würde sich jedes Mädchen freuen , wenn der Vater so zu ihr wäre.
Wenn da nicht all dass andere wäre, dass Schreckliche. Dass, was sie "nicht" will," was sie aber "nicht" abwehren kann. Dass, worüber sie nicht zu reden traut, was sie "krank " macht und "verzweifelt"- was bewirkt..... dass sie nicht mehr leben will.... immer "dicker" wird um sich zu schützen, wie mit einem Panzer, oder nichts mehr essen mag, in die Bullemie verfällt, sich selber Schmerzen zufügt , indem sie sich blutig schneidet. Die sexuellen Übergriffe des Vaters oder einer anderen Person von denen nie jemand etwas erfahren darf und die ihr Leben zur Hölle machen.
Wer denkt dass nur früher alles so prüde und und verklemmt war, der irrt.
Auch heute ist es für Mädchen und Jungen, die sexuell missbraucht werden, dass grösste Problem Mut zu fassen und sich jemandem anzuvertrauen.
Auch heute haben Mädchen u. Jungen grosse Angst davor, was wohl passieren wird, wenn sie aussprechen , was ihnen angetan wird. Sie schämen sich sehr und glauben selbst "schuld" zu sein an dem was der Mann oder die Frau mit ihnen macht.Und was dass wichtigste ist.... sie wissen nicht dass es so viele Mädchen und Jungen sind, denen so was passiert.. Jedes dritte Mädchen oder Junge macht noch vor ihrem "16" Lebensjahr die Erfahrung sexueller Gewalt. Es ist ein " Freund, ein Bekannter, ein Mann der eigenen Familie, der Stiefvater, der Vater.
Da mag sich noch soviel verändert haben zwischen Kindern und Erwachsenen, zwischen Eltern und Kindern, auch zwischen Frauen und Männern in den letzten Jahrzehnten: Trotzdem sind heute Mädchen und Jungen genauso abhängig von ihren Familien, möchten am liebsten in Liebe und Geborgenheit leben und sind berreit, sehr viel dafür zu tun, damit der Vater, die Mutter und auch die Geschwister glücklich sind.
Für Mädchen und Jungen, die in einer ähnlichen Falle stecken ist es lebenswichtig zu wissen , dass sie reden und Hilfe suchen dürfen, ja sogar um ihrer selbst willen müssen.
Niemand darf ihnen vorwerfen , sie hätten den Familienfrieden zerstört oder die Familie auseinander gerissen. Dass hat der Missbraucher getan..." nicht sie". Er hat ihr Vertrauen missbraucht, seine Macht missbraucht, sie erpresst und verletzt. Damit hat er dass Recht verwirkt, sich Vater zu nennen und ihre Loyalität als Tochter oder Sohn in Anspruch zu nehmen
Es gehört sehr viel Mut dazu, über die sexuelle Gewalt zu reden, die Angst und die Scham zu überwinden und sich jemanden zu suchen. zu dem man Vetrauen haben kann. Viele Mädchen oder Jungen schaffen es nicht, warten jahrelang darauf, dass sich ihre Situation wie durch ein Wunder ändert. Viel Mädchen erfahren heute, dass sie nicht die einzigen sind, denen so etwas passiert, dass es Frauen gibt, die sich auskennen, die ihnen glauben und ihnen Unterstützung geben können.
Dass ist der Verdienst von Frauen, die selbst als Mädchen sexuelle Übergriffe durch Väter und andere Männer ertragen mussten. Die später als erwachsene Frauen begonnen haben öffentlich darüber zu reden , andere Frauen ,Mädchen oder Jungen zu informieren, Beratungsstellen einrichten und und Selbsthilfegruppen anbieten.
Nur wenn viele Menschen etwas dafür tun, dass die Information über sexuellen Missbrauch weiter getragen wird und recht viele Mädchen und Jungen davon hören und sie wissen... sie sind "nicht" die einzigen denen dass passiert.. sie sind "nicht schuld" daran... sie dürfen ihr Schweigen brechen, auch wenn sie versprochen haben , nichts zu sagen usw.- erst dann wird sich für Mädchen und Jungen etwas ändern.